Cloud Monitor 2019 – Was bedeuten die aktuellen Zahlen für Systemhäuser?

Cloud Monitor 2019 – Was bedeuten die aktuellen Zahlen für Systemhäuser?

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für Cloud-Lösungen, um Modernisierung und Digitalisierung voranzutreiben, wie aus einer Studie des ITK-Branchenverbands Bitkom im Auftrag von KPMG hervorgeht. Bedenken gibt es immer noch wegen der Sicherheit. Somit sind Systemhäuser hier vor allem als starke Berater an der Seite von Unternehmen gefragt.

Die Cloud wird immer populärer. Mittlerweile (2018) nutzen bereits 73 Prozent der deutschen Unternehmen Cloud-Computing. Das ist deutlich mehr als in den Vorjahren. 2017 lag die Zahl der Cloud-Nutzer noch bei 66 Prozent und 2016 bei 65 Prozent. Das ist das Ergebnis der Studie „Cloud Monitor 2019“, den die Beratungsgesellschaft KPMG gemeinsam mit Bitkom Research erstellt hat. Die Zahl der Cloud-Muffel hat sich in den letzten fünf Jahren von 20 auf zehn Prozent glatt halbiert.

Damit wird einmal mehr deutlich, wie wichtig es als Systemhaus ist, sich intensiv mit dem Thema Cloud auseinander zu setzen, um sich hier bei den eigenen Kunden als Experte positionieren zu können.

 

Private Cloud dominiert

Auf Private-Cloud-Computing setzen 55 Prozent, auf Public-Cloud-Computing 35 Prozent der Cloud-Anwender. Die übrigen Nutzer verwenden eine Kombination der beiden Varianten, also die hybride Cloud. Viele Unternehmen erkennen auch die Vorteile einer Multi-Cloud-Strategie, das heißt eine Mischung aus den Angeboten der großen Public Cloud, wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google. Dies sorgt für größere Ausfallsicherheit, denn es ist schon häufiger vorgekommen, dass ein Provider nicht erreichbar war, aber es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass das allen passiert.

 

Sicherheit in der Cloud

Beim Thema Sicherheit gibt es weiterhin Lücken: Vier von zehn Unternehmen, die Cloud Computing einsetzen, planen oder diskutieren, haben keinerlei Sicherheitsanforderungen oder -maßnahmen definiert. Dabei sollten gewünschte Schutzvorkehrungen so früh wie möglich an die Cloud-Provider kommuniziert werden. „Die Cloud ist eine Technologie, die angemessen abgesichert werden muss – und kein Allheilmittel, das per se sicher ist“, sagt Cyber-Security-Experte Marko Vogel (KPMG). Tatsächlich fürchten 73 Prozent, dass sensible Unternehmensdaten in der Public Cloud unberechtigten Zugriff preisgegeben sind.

 

Systemhäuser müssen für Sicherheit und Datenschutz sorgen

Für Systemhäuser heißt das, dass es bei den Kunden immer noch einen hohen Bedarf an Beratung und Lösungen für Sicherheit in der Cloud gibt. Sie sollten sich als „Trusted Advisor“ beim Kunden positionieren und Lösungswege für Datenschutz und Sicherheit in der Cloud zeigen. Zu einem Security-Konzept in der Cloud gehört mittlerweile auch Backup, um gegen Ransomware-Attacken gefeit zu sein. 79 Prozent der Befragten fordern eine transparente Sicherheitsarchitektur und entsprechende Kontrollen.

Datenschutzkonformität ist für 90 Prozent der Entscheider das Top-Kriterium bei der Entscheidung für Cloud-Lösungen. Diese kann am besten gewährleistet werden durch Rechenzentren innerhalb Deutschlands, die entsprechend zertifiziert sind. Das haben Anwender erkannt und 72 Prozent fordern einen Rechenzentrumsstandort in Deutschland. Das kann BUSYMOUSE bestätigen. Mehr als 70% aller Reseller schließen mit BUSYMOUSE einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung. Das kann BUSYMOUSE bestätigen. Mehr als 70% aller Reseller schließen mit BUSYMOUSE einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung.

BUSYMOUSE als Partner für Systemhäuser kann Ihnen als Reseller in all diesen Fragen zur Seite stehen, bietet innovative Konzepte für Security und Backup in der Cloud und erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen.

Quelle Titelbild: istock / porcorex