Desktop as a Service – Geschäftsmodell mit Zukunft

Desktop as a Service – Geschäftsmodell mit Zukunft

Desktop as a Service (DaaS) heißt den Arbeitsplatz aus der Cloud bereitstellen. Das hat viele Vorteile wie mögliche Kosteneinsparungen und einfachere Infrastruktur. Um für ihre Kunden das Beste herauszuholen, sollten sich Systemhäuser aber sorgfältig auf ein DaaS-Projekt vorbereiten – BUSYMOUSE zeigt worauf es ankommt.

Über die Hälfte der europäischen Arbeitnehmer arbeiten mobil. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diesen einen einheitlichen und sicheren Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Den Arbeitsplatz virtuell bereitstellen kann man entweder mit virtueller Desktop Infrastruktur (VDI) oder der neueren Variante Desktop as a Service (DaaS). DaaS hat gegenüber VDI den Vorteil, dass keine aufwendige Infrastruktur lokal aufgebaut werden muss, sondern alles aus der Cloud kommt. Bei DaaS sind die Bereitstellungskosten deshalb erheblich geringer. Marktforscher rechnen deshalb mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum im Bereich von 50 Prozent bei DaaS. Die Analysten von Gartner warnen aber auch, dass DaaS noch nicht ausgereift ist.

Gartner-Experte Nathan Hill sagte im Januar 2019 auf einer Konferenz von Igel in München, die Zukunft sei hybrid. Der klassische Desktop werde weiter seine Rolle spielen, ebenso wie VDI und DaaS. Hill stellt heraus, dass für DaaS Agilität und Nutzerfahrung sprechen sowie die Integration mit Cloud Services. Herausforderungen sieht Hill bei der Service-Erfahrung und Kontrolle sowie bei den langfristigen Kosten. Auch Heiko Gloge, Gründer und CEO von Igel Technology, stellte auf derselben Konferenz die Vorzüge von Desktop as a Service heraus: „DaaS liefert Unternehmen bessere Kostenkontrolle, Planbarkeit und mehr unternehmerische Freiheit. Zudem profitieren die User von mehr Flexibilität.“

Die wichtigsten Software-Anbieter in diesem Segment sind VMware Horizon, Citrix Virtual App & Desktops, Microsoft Virtual Desktop, Amazon Workspaces und Cisco Powered Desktop. Auf der Hardware-Seite setzen die traditionellen Hersteller von Thin Clients wie Dell Wyse, Igel und HP stark auf DaaS.

Geschäftschance für Managed Service Provider

Vor allem der Launch von Microsoft Virtual Desktop auf Azure in diesem Jahr hat einige Hürden für DaaS aus dem Weg geräumt, vor allem im Hinblick auf die Lizenzsituation. Systemhäuser sollten deshalb nicht zögern, die Chancen von DaaS zu nutzen und sich das nötige Know-how für DaaS-Projekte anzueignen. Der Bedarf ist definitiv vorhanden und viele Kunden brauchen gerade jetzt eine intensive Beratung und Führung. DaaS-Projekte sind allerdings nicht trivial und sollten sorgfältig vorbereitet sein.

Nutzen Sie daher die Ausbildungsangebote von BUSYMOUSE NEXT. BUSYMOUSE bietet Resellern zudem mit dem CLOUDDESKTOP eine hochsichere und datenschutzkonforme Umgebung in deutschen Rechenzentren mit ISO 27001 Zertifizierung, inklusive Backup. Damit können Sie mit DaaS problemlos loslegen und echte Mehrwerte für Ihre Kunden schaffen. Neben CLOUDDESKTOP stellt BUSYMOUSE auch VDI Umgebungen im vDataCenter zur Verfügung.

 

Quelle Titielbild: unsplash / Luis Villasmil