Homeoffice: So schaffen Sie den Rahmen

Homeoffice: So schaffen Sie den Rahmen

Das Thema Homeoffice ist umstritten zwischen Befürwortern und Skeptikern. Langfristig wird der Trend jedoch kaum aufzuhalten sein, so dass auch Systemhäuser sich mit dem Thema auseinander setzen müssen.

Viele Arbeitnehmer sind überzeugt, zu Hause besser arbeiten zu können. Aus der Politik kommt Druck auf die Unternehmen zu und eine gesetzliche Pflicht wird derzeit diskutiert. Das SPD-geführte Arbeitsministerium hat dazu eine Initiative angestoßen, die allerdings politisch umstritten ist. Die Gewerkschaften äußern sich positiv, während die Arbeitgeber und die CDU wenig begeistert sind.

Vor- und Nachteile umstritten

Ob das neue Gesetz kommt oder nicht, Tatsache ist, dass Homeoffice in vielen Unternehmen bereits Realität ist. Für Freiberufler und Selbständige ist das Arbeiten zu Hause ohnehin schon seit Jahrzehnten Realität. Zudem werden auch immer mehr traditionelle Bürojobs im Zuge der Digitalen Transformation nach außen verlagert.

Das kommt vielen Arbeitnehmern entgegen. Insbesondere Eltern können damit Ihre Arbeitspflichten und die Aufsicht der Kinder besser in Einklang bringen. Auch der Arbeitgeber und die Kunden profitieren schlussendlich von der steigenden Flexibilität der Arbeitnehmer.

 

Technische Voraussetzungen schaffen

Bei der Umsetzung kommt es darauf an, dem Angestellten eine technische Umgebung zur Verfügung zu stellen, die ihm das nahtlose Arbeiten von zu Hause aus ermöglicht. Wichtig ist, dass die technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) auch für das Home Office gelten und beachtet werden müssen.

Dabei geht es vor allem um eine Kommunikationsplattform. Der E-Mail-Zugriff von überall ist die Mindestvoraussetzung, aber darüber hinaus sollten die externen Mitarbeiter auch über Instant Messaging und Video jederzeit erreichbar sein. Chat-Tools erlauben Echt-Zeit-Kommunikation.

 

Chance für Systemhäuser

Homeoffice braucht die Cloud und diese braucht wiederum Cloud Managed Service Provider. Positionieren Sie sich hier als Systemhaus schon als Cloud-Spezialist? Nutzen Sie die Chance hier eine starke Bindung zu ihren Kunden aufzubauen, ein erstes Cloudprojekt könnte hier beispielsweise in Richtung Backup- oder Security-Software gehen.

Auch Angebote wie Desktop as a Service (DaaS) sind sehr gefragt um sicherstellen, dass der Angestellte auch außerhalb der Firma seine gewohnte Arbeitsumgebung auf seinem Rechner vorfindet. Stehen Sie dem Kunden hier beratend zur Seite, um ihm die Angst vor der Cloud zu nehmen.

Die Verzahnung von privater und Unternehmens-IT ist eine Aufgabe, die mit Sorgfalt angegangen werden muss. Hier kommt Endpoint Management ins Spiel. Somit dürfen Systemhäuser auf Grund der vielen Transformationen vom Thema Homeoffice profitieren – wenn Sie sich als Cloud Managed Service Provider positionieren.

 

Quelle Titelbild: iStock / golero